Spezies

Python molurus

(LINNAEUS, 1758)

Giftigkeit
Ungiftig
Max-Länge
460 cm
IUCN-Status
Near Threatened
Aktivität
Nocturnal

Taxonomische Einordnung

Wissenschaftlicher NamePython molurus
GattungPython
FamiliePythonidae
UnterordnungSerpentes
OrdnungSquamata
Erstbeschreiber(LINNAEUS, 1758)
Jahr der Erstbeschreibung1758

Biologie & Ökologie

GiftigkeitUngiftig
Maximale Gesamtlänge460 cm (4.600 mm)
Nahrung
AktivitätszeitNocturnal
Fortpflanzungoviparous
IUCN-StatusNear Threatened

Haltung im Vivarium

Haltung des Hellen Tigerpythons

Der Helle Tigerpython (Python molurus) ist eine beeindruckende Schlangenart, die in der Terrarienhaltung aufgrund ihrer Größe und Anforderungen besondere Aufmerksamkeit erfordert. Diese Art kann eine Länge von bis zu 4,6 Metern erreichen und ist vorwiegend nachtaktiv. Aufgrund ihrer Größe und der damit verbundenen Bedürfnisse ist sie nicht für Anfänger geeignet. Die Haltung erfordert ein großes Terrarium und ein fundiertes Wissen über die spezifischen Bedürfnisse dieser Art.

Klima-Profil

Klimatische Bedingungen

Der Helle Tigerpython stammt aus Regionen Südasiens, wo er in einer Vielzahl von Lebensräumen vorkommt, von Wäldern bis zu Grasländern. Im Terrarium sollte eine Temperatur von 26-32°C tagsüber und eine Nachtabsenkung auf 22-26°C gewährleistet werden. Eine lokale Wärmestelle kann Temperaturen von bis zu 35°C bieten. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 60-80% liegen, um die natürlichen Bedingungen nachzuahmen.

Terrarium-Anforderungen

Terrariengestaltung

Ein großes Terrarium ist für die Haltung eines Hellen Tigerpythons unerlässlich. Die Mindestgröße sollte mindestens das Zweifache der Körperlänge in der Länge und die Hälfte der Körperlänge in der Breite betragen.

ParameterWert
Temperatur Tag26-32°C
Temperatur Nacht22-26°C
Luftfeuchtigkeit60-80%
Terrariengrößemindestens 2x Körperlänge x 0,5x Körperlänge

Das Terrarium sollte mit stabilen Kletterästen, Versteckmöglichkeiten und einem großen Wasserbecken ausgestattet sein.

Fütterung

Ernährung

Der Helle Tigerpython ernährt sich in der Natur von einer Vielzahl von Beutetieren, darunter Säugetiere und Vögel. In Gefangenschaft sollten Futtertiere in angemessener Größe angeboten werden, die der Dicke der Schlange entsprechen. Jungtiere können alle 7-10 Tage gefüttert werden, während adulte Tiere alle 3-4 Wochen eine Mahlzeit benötigen. Es ist wichtig, die Fütterung an die Größe und den Ernährungszustand der Schlange anzupassen.

Rechtliche Lage

Rechtliche Bestimmungen

In Deutschland unterliegt der Helle Tigerpython der Bundesartenschutzverordnung und ist in Anhang B der EU-Artenschutzverordnung gelistet. Die Haltung ist meldepflichtig. In einigen Bundesländern fällt der Helle Tigerpython unter die Gefahrtierverordnung, die spezielle Anforderungen an die Haltung und Sicherung stellt. Es ist wichtig, sich vor der Anschaffung über die lokalen Bestimmungen zu informieren.

Anschaffung & Kosten

Anschaffung und Kosten

Die Anschaffung eines Hellen Tigerpythons sollte gut überlegt sein. Neben den Anschaffungskosten für das Tier selbst, die je nach Alter und Herkunft variieren können, sind die Kosten für ein ausreichend großes Terrarium und die notwendige Technik zu berücksichtigen. In der DACH-Region ist es wichtig, sich über die rechtlichen Anforderungen und die langfristigen Verpflichtungen im Klaren zu sein, bevor man sich für die Haltung dieser beeindruckenden Schlange entscheidet.

Vertiefende Fachartikel

Recherchierte Halterprofile und Klima-/Recht-Analysen mit Bezug zu dieser Art:

Primärquelle

Vollständiger taxonomischer Eintrag, Synonyme und weiterführende Literatur:

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