Morelia bredli
(GOW, 1981)
Taxonomische Einordnung
| Wissenschaftlicher Name | Morelia bredli |
|---|---|
| Gattung | Morelia |
| Familie | Pythonidae |
| Unterordnung | Serpentes |
| Ordnung | Squamata |
| Erstbeschreiber | (GOW, 1981) |
| Jahr der Erstbeschreibung | 1981 |
Biologie & Ökologie
| Giftigkeit | Ungiftig |
|---|---|
| Maximale Gesamtlänge | 300 cm (3.000 mm) |
| Nahrung | Carnivorous |
| Aktivitätszeit | Nocturnal |
| Fortpflanzung | oviparous |
| IUCN-Status | Least Concern |
Haltung im Vivarium
Überblick zur Haltung von Morelia bredli
Der Bredl-Python, auch bekannt als Zentralaustralischer Teppichpython, ist eine ungiftige Schlangenart aus der Familie der Pythons. Diese Art ist bekannt für ihre beeindruckende Größe von bis zu 3 Metern und ihre attraktive Färbung. Aufgrund ihrer Größe und spezifischen Haltungsanforderungen ist sie eher für erfahrene Reptilienhalter geeignet. Der Bredl-Python ist nachtaktiv und benötigt ein geräumiges Terrarium, das seinen natürlichen Lebensraum simuliert. Die Art ist ovipar, das heißt, sie legt Eier. In der Natur ist Morelia bredli in den trockenen Regionen Zentralaustraliens verbreitet und wird von der IUCN als 'Least Concern' eingestuft, was bedeutet, dass sie derzeit nicht als bedroht gilt.
Klima-Profil
Klimatische Bedingungen
Der Bredl-Python stammt aus den trockenen, halbwüstenartigen Regionen Zentralaustraliens. Im Terrarium sollte eine Temperatur von 28-32°C tagsüber und eine nächtliche Absenkung auf 22-25°C gewährleistet sein. Eine lokale Wärmestelle kann Temperaturen von bis zu 35°C bieten. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40-60% liegen, wobei gelegentliche Erhöhungen während der Häutungsphasen hilfreich sein können. Eine gute Belüftung des Terrariums ist wichtig, um Schimmelbildung zu vermeiden.
Terrarium-Anforderungen
Terrariengestaltung
Für einen ausgewachsenen Bredl-Python sollte das Terrarium mindestens die folgenden Maße haben:
| Dimension | Maße (LxBxH) |
|---|---|
| Minimum | 200 x 100 x 100 cm |
| Optimal | 250 x 120 x 120 cm |
Das Terrarium sollte mit stabilen Kletterästen, Versteckmöglichkeiten und einem Wasserbecken ausgestattet sein. Eine Rückwandgestaltung mit Klettermöglichkeiten kann den natürlichen Lebensraum simulieren. Der Bodengrund sollte trocken und leicht zu reinigen sein, wie z.B. Rindenmulch oder spezielles Reptilien-Substrat.
Fütterung
Fütterung
Der Bredl-Python ernährt sich in der Natur hauptsächlich von kleinen Säugetieren und Vögeln. Im Terrarium kann er mit Mäusen, Ratten oder Küken gefüttert werden. Jungtiere sollten wöchentlich gefüttert werden, während adulte Tiere alle zwei bis drei Wochen eine Mahlzeit erhalten können. Es ist wichtig, die Futtergröße an die Breite der Schlange anzupassen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Frisches Wasser sollte stets zur Verfügung stehen.
Rechtliche Lage
Rechtliche Bestimmungen
In Deutschland unterliegt der Bredl-Python nicht den strengen Regelungen des CITES-Abkommens, da er nicht als gefährdet gilt. Dennoch ist die Haltung von Reptilien in einigen Bundesländern durch die Gefahrtier-Verordnung geregelt, die je nach Region unterschiedliche Anforderungen an die Haltung und Sicherung von Terrarien stellt. Es ist ratsam, sich bei der zuständigen Behörde über die lokalen Bestimmungen zu informieren. Ein Herkunftsnachweis sollte beim Kauf stets vorhanden sein.
Anschaffung & Kosten
Anschaffung
Die Anschaffung eines Bredl-Pythons sollte gut überlegt sein, da diese Tiere eine lange Lebensdauer von bis zu 20 Jahren haben können. Seriöse Züchter oder spezialisierte Reptilienbörsen sind die besten Anlaufstellen für den Kauf. Der Preis für ein Jungtier kann zwischen 150 und 300 Euro liegen, abhängig von der Farbvariante und dem Züchter. Vor der Anschaffung sollte das Terrarium vollständig eingerichtet und die klimatischen Bedingungen stabil sein.
Primärquelle
Vollständiger taxonomischer Eintrag, Synonyme und weiterführende Literatur: