Lampropeltis elapsoides
(HOLBROOK, 1838)
Taxonomische Einordnung
| Wissenschaftlicher Name | Lampropeltis elapsoides |
|---|---|
| Gattung | Lampropeltis |
| Familie | Colubridae |
| Unterordnung | Serpentes |
| Ordnung | Squamata |
| Erstbeschreiber | (HOLBROOK, 1838) |
| Jahr der Erstbeschreibung | 1838 |
Biologie & Ökologie
| Giftigkeit | — |
|---|---|
| Maximale Gesamtlänge | 686 mm (686 mm) |
| Nahrung | — |
| Aktivitätszeit | — |
| Fortpflanzung | oviparous |
| IUCN-Status | Least Concern |
Haltung im Vivarium
Haltungsübersicht der Scharlachnatter
Die Scharlachnatter (Lampropeltis elapsoides) ist eine beliebte Art in der Terrarienhaltung, insbesondere aufgrund ihrer auffälligen Färbung und ihrer relativ einfachen Pflegeanforderungen. Diese Art gehört zur Familie der Colubridae und erreicht eine maximale Länge von etwa 686 mm. Sie ist nicht giftig und stellt daher keine Gefahr für den Menschen dar. Die Scharlachnatter ist ovipar, was bedeutet, dass sie Eier legt. In der Natur ist sie in den südöstlichen Vereinigten Staaten verbreitet und wird von der IUCN als 'Least Concern' eingestuft, was auf eine stabile Population hinweist.
Klima-Profil
Klimatische Bedingungen
Die Scharlachnatter benötigt ein Terrarium, das die klimatischen Bedingungen ihrer natürlichen Umgebung imitiert. Tagsüber sollte die Temperatur zwischen 24°C und 28°C liegen, während sie nachts auf 18°C bis 22°C abfallen kann. Eine lokale Wärmestelle mit Temperaturen bis zu 32°C ist empfehlenswert, um der Schlange die Möglichkeit zu geben, ihre Körpertemperatur zu regulieren. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 40% und 60% gehalten werden, um ein gesundes Häutungsverhalten zu unterstützen. Eine regelmäßige Überwachung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit ist entscheidend für das Wohlbefinden der Schlange.
Terrarium-Anforderungen
Terrariengestaltung
Ein geeignetes Terrarium für die Scharlachnatter sollte mindestens die folgenden Maße aufweisen:
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Größe | 80 cm x 40 cm x 40 cm (LxBxH) |
| Substrat | Ein Gemisch aus Erde und Sand |
| Einrichtung | Verstecke, Kletteräste, Wasserschale |
Das Terrarium sollte gut strukturiert sein, um der Schlange Versteckmöglichkeiten zu bieten. Korkröhren und Rindenstücke eignen sich hervorragend als Verstecke. Eine Wasserschale sollte stets mit frischem Wasser gefüllt sein. Beleuchtung ist wichtig, um einen Tag-Nacht-Rhythmus zu simulieren, wobei eine UVB-Lampe optional ist, da die Scharlachnatter nicht zwingend auf UVB-Strahlung angewiesen ist.
Fütterung
Fütterung
Die Scharlachnatter ernährt sich hauptsächlich von kleinen Nagetieren wie Mäusen. Jungtiere sollten alle 5 bis 7 Tage gefüttert werden, während adulte Tiere alle 10 bis 14 Tage Nahrung benötigen. Es ist wichtig, die Futtertiere in einer angemessenen Größe anzubieten, die etwa dem größten Durchmesser der Schlange entspricht. Eine abwechslungsreiche Ernährung kann durch gelegentliche Fütterung von kleinen Vögeln oder Eidechsen erreicht werden. Frisches Wasser sollte immer zur Verfügung stehen.
Rechtliche Lage
Rechtliche Bestimmungen
Die Scharlachnatter unterliegt in Deutschland nicht der Meldepflicht gemäß dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) oder der CITES-Abkommen, da sie nicht als gefährdet eingestuft ist. Dennoch sollten Halter sich über lokale Bestimmungen informieren, da einige Bundesländer spezifische Regelungen für die Haltung von Reptilien haben könnten. Es ist ratsam, den Kauf von Tieren aus legalen und verantwortungsvollen Quellen sicherzustellen, um den Artenschutz zu unterstützen.
Anschaffung & Kosten
Anschaffung
Beim Kauf einer Scharlachnatter sollte darauf geachtet werden, dass das Tier aus einer seriösen Quelle stammt. Der Preis für eine Scharlachnatter kann je nach Alter und Farbvariante variieren, liegt jedoch in der Regel zwischen 50 und 150 Euro. Es ist wichtig, vor der Anschaffung sicherzustellen, dass alle notwendigen Terrarienbedingungen erfüllt werden können. In der DACH-Region wird erwartet, dass bis 2026 verstärkte Kontrollen und möglicherweise neue Regelungen für die Haltung von Reptilien eingeführt werden, daher sollten Halter stets auf dem Laufenden bleiben.
Primärquelle
Vollständiger taxonomischer Eintrag, Synonyme und weiterführende Literatur: