Lampropeltis californiae
Foto: Dan LeFebvre / Unsplash
Spezies

Lampropeltis californiae

(BLAINVILLE, 1835)

Giftigkeit
Ungiftig
Max-Länge
200 cm
IUCN-Status
Least Concern
Aktivität
Cathemeral

Taxonomische Einordnung

Wissenschaftlicher NameLampropeltis californiae
GattungLampropeltis
FamilieColubridae
UnterordnungSerpentes
OrdnungSquamata
Erstbeschreiber(BLAINVILLE, 1835)
Jahr der Erstbeschreibung1835

Biologie & Ökologie

GiftigkeitUngiftig
Maximale Gesamtlänge200 cm (2.000 mm)
Nahrung
AktivitätszeitCathemeral
Fortpflanzungoviparous
IUCN-StatusLeast Concern

Haltung im Vivarium

Überblick zur Haltung der Kalifornischen Königsnatter

Die Kalifornische Königsnatter (Lampropeltis californiae) ist eine ungiftige Schlangenart aus der Familie der Colubridae. Sie ist in den westlichen Vereinigten Staaten, insbesondere in Kalifornien, verbreitet. Diese Art kann eine maximale Länge von bis zu 200 cm erreichen, wobei die meisten Exemplare kleiner bleiben. Die Königsnatter ist bekannt für ihre auffällige Färbung, die von schwarz-weiß bis braun-weiß variieren kann. Sie ist eine cathemerale Art, was bedeutet, dass sie sowohl tagsüber als auch nachts aktiv sein kann. Die Lebenserwartung in Gefangenschaft beträgt bei guter Pflege bis zu 20 Jahre. Aufgrund ihrer friedlichen Natur und ihrer Anpassungsfähigkeit ist sie eine beliebte Wahl für Anfänger in der Reptilienhaltung.

Klima-Profil

Klimatische Bedingungen im Terrarium

Für die Haltung der Kalifornischen Königsnatter sollte ein Temperaturgradient im Terrarium geschaffen werden. Die Tagestemperaturen sollten zwischen 26-30°C liegen, während ein Wärmespot von etwa 32-35°C angeboten wird. Nachts kann die Temperatur auf 18-22°C absinken. Die Luftfeuchtigkeit sollte moderat bei etwa 40-60% gehalten werden. Eine Photoperiode von 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit ist ideal, wobei saisonale Anpassungen vorgenommen werden können, um den natürlichen Jahreszeitenwechsel zu simulieren.

Terrarium-Anforderungen

Terrariengestaltung für die Kalifornische Königsnatter

Das Terrarium für eine erwachsene Kalifornische Königsnatter sollte mindestens die Maße 120x60x60 cm (LxBxH) haben. Glas- oder Holzterrarien sind geeignet, wobei eine gute Belüftung gewährleistet sein muss. Als Bodengrund eignet sich ein Gemisch aus ungedüngter Erde und Sand oder spezielle Reptilienerde. Versteckmöglichkeiten sind essenziell und sollten in Form von Höhlen oder Korkröhren angeboten werden. Eine Wasserschale, die groß genug ist, damit die Schlange sich darin einweichen kann, sollte stets verfügbar sein. Die Beleuchtung kann durch UV-Lampen ergänzt werden, um das Wohlbefinden der Schlange zu fördern.

Fütterung

Fütterung der Kalifornischen Königsnatter

Die Kalifornische Königsnatter ernährt sich in der Natur von kleinen Säugetieren, Vögeln und anderen Reptilien. In Gefangenschaft werden hauptsächlich Mäuse und Ratten gefüttert. Jungtiere sollten alle 5-7 Tage gefüttert werden, während adulte Tiere alle 10-14 Tage eine Mahlzeit erhalten. Die Futtergröße sollte dem größten Durchmesser der Schlange entsprechen. Bei Futterverweigerung, insbesondere während der Häutung, sollte die Schlange nicht unnötig gestresst werden.

Rechtliche Lage

Rechtliche Bestimmungen

Die Kalifornische Königsnatter ist nicht im CITES-Anhang gelistet und unterliegt daher keinen internationalen Handelsbeschränkungen. In Deutschland besteht keine Meldepflicht nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) für diese Art. Sie ist auch nicht in den Gefahrtier-Verordnungen der Bundesländer gelistet. Dennoch sollten Halter sicherstellen, dass sie die allgemeinen Bestimmungen des Tierschutzgesetzes (§11 TierSchG) einhalten.

Anschaffung & Kosten

Anschaffung und Kosten

Die Anschaffungskosten für eine Kalifornische Königsnatter liegen in der DACH-Region im Jahr 2026 bei etwa 50-150 Euro, abhängig von Alter und Farbvariante. Die jährlichen Folgekosten, einschließlich Frostfutter, Strom und einer Tierarzt-Reserve, belaufen sich auf etwa 200-300 Euro. Es wird empfohlen, Tiere von seriösen Züchtern oder spezialisierten Reptilienbörsen zu erwerben, um gesunde und artgerecht aufgezogene Exemplare zu erhalten.

Primärquelle

Vollständiger taxonomischer Eintrag, Synonyme und weiterführende Literatur:

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