Elaphe schrenckii
Foto: Nivedh P / Unsplash
Spezies

Elaphe schrenckii

STRAUCH, 1873

Giftigkeit
Ungiftig
Max-Länge
200 cm
IUCN-Status
Least Concern
Aktivität
Diurnal

Taxonomische Einordnung

Wissenschaftlicher NameElaphe schrenckii
GattungElaphe
FamilieColubridae
UnterordnungSerpentes
OrdnungSquamata
ErstbeschreiberSTRAUCH, 1873
Jahr der Erstbeschreibung1873

Biologie & Ökologie

GiftigkeitUngiftig
Maximale Gesamtlänge200 cm (2.000 mm)
NahrungCarnivorous
AktivitätszeitDiurnal
Fortpflanzungoviparous
IUCN-StatusLeast Concern

Haltung im Vivarium

Überblick zur Haltung der Amurnatter (Elaphe schrenckii)

Die Amurnatter, wissenschaftlich als Elaphe schrenckii bekannt, gehört zur Familie der Colubridae und ist eine ungiftige Schlangenart. Sie erreicht eine maximale Länge von bis zu 200 cm und ist vor allem in den gemäßigten Regionen Nordostasiens, einschließlich Russlands, Chinas und Koreas, verbreitet. Diese tagaktive Schlange ist bekannt für ihr ruhiges Temperament, was sie zu einer beliebten Wahl für Anfänger in der Reptilienhaltung macht. Die Amurnatter ist ovipar und legt Eier zur Fortpflanzung. Bei guter Pflege kann sie eine Lebenserwartung von 15 bis 20 Jahren erreichen. Halter sollten sich auf die spezifischen Bedürfnisse dieser Art einstellen, um eine artgerechte Haltung zu gewährleisten.

Klima-Profil

Klimatische Bedingungen im Terrarium

Die Amurnatter benötigt ein Terrarium mit einem ausgeprägten Temperaturgradienten. Tagsüber sollte die Temperatur im wärmeren Bereich bei etwa 28-30°C liegen, während der kühlere Bereich nicht unter 22°C fallen sollte. Nachts kann die Temperatur auf 18-20°C absinken. Ein Heat-Spot mit etwa 32°C ist empfehlenswert. Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 50-70% liegen. Eine Photoperiode von 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit ist ideal, wobei saisonale Anpassungen vorgenommen werden können, um den natürlichen Lebensraum zu simulieren.

Terrarium-Anforderungen

Terrariengestaltung für die Amurnatter

Für die Haltung einer Amurnatter sollte das Terrarium mindestens die Maße 150x60x60 cm (LxBxH) haben. Glas- oder Holzterrarien sind geeignet, wobei Holz besser isoliert. Als Bodengrund empfiehlt sich eine Mischung aus Erde und Sand, die Feuchtigkeit gut speichert. Versteckmöglichkeiten sind essenziell und können durch Korkröhren oder Höhlen bereitgestellt werden. Eine ausreichende Beleuchtung mit UVB-Anteil ist wichtig, um den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus zu simulieren. Eine Wasserschale sollte stets mit frischem Wasser gefüllt sein und groß genug, dass die Schlange darin baden kann.

Fütterung

Fütterung der Amurnatter

Die Amurnatter ernährt sich hauptsächlich von kleinen Nagetieren. Jungtiere sollten alle 5-7 Tage mit kleinen Mäusen gefüttert werden, während adulte Tiere alle 10-14 Tage eine größere Maus oder Ratte erhalten können. Es ist wichtig, die Futtertiere in einer angemessenen Größe anzubieten, die etwa 1,5-fach so breit wie der breiteste Teil der Schlange sind. Bei Futterverweigerung, die gelegentlich vorkommen kann, sollte die Umgebungstemperatur überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.

Rechtliche Lage

Rechtliche Bestimmungen

Die Amurnatter ist nicht im CITES-Anhang gelistet und unterliegt daher keinen internationalen Handelsbeschränkungen. In Deutschland besteht keine Meldepflicht nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) für diese Art. Sie ist auch nicht in den Gefahrtierverordnungen der Bundesländer gelistet. Dennoch sollten Halter die allgemeinen Bestimmungen des Tierschutzgesetzes (§11 TierSchG) beachten, um eine artgerechte Haltung sicherzustellen.

Anschaffung & Kosten

Anschaffung und Folgekosten

Die Anschaffungskosten für eine Amurnatter liegen im Jahr 2026 in der DACH-Region bei etwa 100-150 Euro. Die jährlichen Folgekosten, einschließlich Frostfutter, Strom und einer Tierarzt-Reserve, belaufen sich auf etwa 200-300 Euro. Es wird empfohlen, Tiere von seriösen Züchtern oder spezialisierten Reptilienbörsen zu erwerben, um gesunde und gut gepflegte Exemplare zu erhalten.

Primärquelle

Vollständiger taxonomischer Eintrag, Synonyme und weiterführende Literatur:

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